Demokratie braucht Rückgrat

25.10.2020, Dresdner Altmarkt

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

wir vom Bündnis “Demokratie braucht Rückgrat” freuen uns, Sie heute hier zu sehen. In unserem Aufruf mit breiter Unterstützung aus der Dresdner Stadtgesellschaft, Politik und Kultur heißt es, ich zitiere:Wir übernehmen als Bürgerinnen und Bürger Verantwortung für unsere Stadt und ein respektvolles Miteinander. Wir sind als Bürgen des Grundgesetzes angehalten, sein Versprechen von Würde und Freiheit mit Leben zu füllen. Insbesondere PEGIDA hat mit der zunehmenden Radikalisierung zum Rechtsextremismus Schaden an der politischen Kultur, den Einstellungen zu Demokratie und Rechtsstaat und dem friedlichen Miteinander unserer Stadt verursacht. Am 25. Oktober jährt sich die Gründung von PEGIDA zum sechsten Mal. Seit ihrem Bestehen verwandeln ihre Organisatoren Unsicherheit und Angst zu Hass und Verachtung. Dies wird niemals ein Fundament für die Zukunft sein. Zitat Ende.

Pegida ist heute nicht hier. Wir aber sind hier. Heute wollen wir gemeinsam ein Zeichen für ein demokratisches Miteinander setzen. Die demokratische Antwort auf Extremismus ist niemals noch mehr, oder anderer Extremismus. Wir freuen uns über die vielen Rednerinnen und Redner, die sich unter dem Motto „Demokratie braucht Rückgrat“ heute hier versammeln. Hören wir den Beiträgen zu, respektvoll, mit Abstand und Maske, und kommen miteinander ins Gespräch.

Über „Demokratie braucht Rückgrat“

Wie schon am 17.02.2020 zeigten die Dresdner Freidemokraten am 25.10.2020 gemeinsam mit der CDU Dresden und der Sächsischen Bibliotheksgesellschaft Haltung für ein respektvolles Miteinander und gegen rechtsextremistische Strömungen. In dem gemeinsamen Aufruf hieß es: „Insbesondere PEGIDA hat mit der zunehmenden Radikalisierung zum Rechtsextremismus Schaden an der politischen Kultur, den Einstellungen zu Demokratie und Rechtsstaat und dem friedlichen Miteinander unserer Stadt verursacht.

„Hauptredner der CDU war der ehemalige Bundesinnenminister Thomas de Maiziére. Für die Freien Demokraten sprachen unser Kreisvorsitzender Holger Hase, Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert, unser Landesvorsitzender Frank Müller-Rosentritt und Johannes Vogel MdB, der extra aus Berlin angereist war, um am gemeinsamen, positiven Zeichen aus der sächsischen Landeshauptstadt heraus mitzuwirken.

In seinem Redebeitrag sagte Vogel: „Wir haben schlimmen rechtsextremistischen Terror in Deutschland. Wir haben islamistischen Extremismus. Es geht nicht um „oder“; es geht um ‚und‘.“ Wir hatten neben Parteifahnen auch Europa- und Deutschlandfahnen dabei. Zum Abschluss spielte ein Streichquartett sowohl die National- als auch die Europahymne, denn, so wie es Johannes Vogel in seinem Redebeitrag vollkommen richtig sagte: „Wir lassen unsere deutschen Farben der Demokratie und das Grundgesetz nicht von Extremisten kapern“. Oberbürgermeister Dirk Hilbert forderte uns alle auf, 365 Tage im Jahr für die Werte des Grundgesetzes einzutreten.„Als Liberale und Teil des Bündnisses ‚Demokratie braucht Rückgrat‘ haben wir die Aufgabe, jederzeit gegen Extremisten einzustehen. Wir müssen Radikalisierung und Angriffe auf unsere freiheitliche Gesellschaft erkennen und abwehren. Die Antwort der wehrhaften Demokratie auf Bedrohungen ist es nicht, andere Extreme aufzubauen – sondern Rechtsstaatlichkeit. Nur im Vertrauen darauf und in der Vielfalt gedeiht die Freiheit des Einzelnen. Was uns trotz aller Verschiedenheit eint, ist der feste Glaube an Recht, Toleranz und Freiheit“, sagte Holger Hase, und das haben wir gemeinsam eindrucksvoll unter Beweis gestellt.


„Dresden zeigt Haltung“ (Portal Liberal)
Pressemitteilung mit Rednerliste & Aufruf FDP Dresden